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Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre

Über uns

Geschichte
NS-Widerstandskämpfer und CDU-Mitbegründer Hans Peters schuf im Jahr 1950 die verwaltungswissenschaftliche Abteilung des Forschungsinstituts für Sozial- und Verwaltungswissenschaften. Hieraus ging das nunmehr selbständige und an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät angesiedelte Institut für Öffentliches Recht und Verwaltungslehre hervor, das ab 1966 von Staatsrechtslehrer Klaus Stern bis zu seiner Emeritierung geleitet und erweitert wurde. Ab 1998 setze Peter J. Tettinger, der ebenso wie Klaus Stern Richter am Verfassungsgerichtshof des Landes Nordrhein-Westfalen war, diese Tätigkeit fort. 2006 übernahm Thomas von Danwitz, heute Richter am EuGH, die Institutsleitung. Seit dem Frühjahr 2020 steht Markus Ogorek dem Institut als Direktor vor. Informationen zur Historie der Institutsdirektoren finden Sie hier

Forschung
Die Forschungstätigkeit erstreckt sich auf das Verfassungsrecht, das Allgemeine und Besondere Verwaltungsrecht (insbesondere das Recht der Gefahrenabwehr, das Kommunalrecht und das Baurecht) sowie auf die Verwaltungslehre. Mit dem Institut verbunden ist die Herausgeberschaft der Schriftenreihe "Studien zum öffentlichen Recht und zur Verwaltungslehre", von der über 60 Bände erschienen sind. Sieben frühere Assistenten des Instituts wurden mittlerweile habilitiert und auf Lehrstühle berufen. Die Zahl der Doktoranden ist auf etwa 150 angewachsen. Der Bibliotheksbestand beläuft sich auf rund 50.000 Bücher und Zeitschriften, teilweise von historischer Qualität. Viele ausländische Gastwissenschaftler verbrachten am Institut längere oder kürzere Forschungsaufenthalte.